Welche Arbeitsbreite verwendet Raindancer zur Berechnung der ausgebrachten Wassermenge in Millimetern (mm), wenn unterschiedliche Breiten im System hinterlegt sind? Antwort Für die Berechnung der Beregnungsmenge verwendet Raindancer immer die Arbeitsbreite mit der höchsten Priorität. Je nach Ausstattung und Konfiguration des Regners kann die verwendete Arbeitsbreite daher unterschiedlich sein. Die Priorisierung erfolgt in folgender Reihenfolge: 1. Arbeitsbreite aus den Regnereinstellungen Die Basis für die Berechnung ist die Arbeitsbreite, die direkt in der Maske „Regner bearbeiten“ hinterlegt wurde. Diese Breite wird verwendet, sofern keine höher priorisierte Information verfügbar ist. 2. Breite der Gasse Ist für den aktuellen Einsatz eine Gasse hinterlegt, verwendet Raindancer die Breite dieser Gasse. Die Gassenbreite hat eine höhere Priorität als die Arbeitsbreite aus den Regnereinstellungen und überschreibt diese automatisch. Beispiel: Arbeitsbreite im Regner: 72 m Breite der ausgewählten Gasse: 68 m Für die Berechnung der Beregnungsmenge werden 68 m verwendet. 3. Sektorsteuerung (höchste Priorität) Wird eine Sektorsteuerung eingesetzt, hat deren berechnete Arbeitsbreite immer Vorrang vor allen anderen Einstellungen. In diesem Fall verwendet Raindancer nicht die hinterlegte Regner- oder Gassenbreite, sondern die tatsächlich beregnete Fläche, die sich aus der aktuellen Stellung der Sektorsteuerung ergibt. Die Arbeitsbreite wird dabei fortlaufend neu berechnet. Dadurch kann sich die verwendete Arbeitsbreite während eines Beregnungseinsatzes ständig ändern. Beispiel: Ein Regner besitzt eine Arbeitsbreite von 72 m und die zugehörige Gasse ist ebenfalls 72 m breit. Läuft der Regner jedoch direkt an einer Schlaggrenze entlang und die Sektorsteuerung reduziert den Beregnungssektor auf die halbe Feldseite, wird für die mm-Berechnung nicht mehr mit 72 m gerechnet. Stattdessen verwendet Raindancer die durch die Sektorsteuerung ermittelte tatsächliche Arbeitsbreite. Dadurch werden die ausgebrachten Millimeter realitätsnah und feldgenau berechnet. Zusammenfassung Die Priorität der Arbeitsbreite lautet: Arbeitsbreite im Regner Gassenbreite Sektorsteuerung (höchste Priorität) Sobald eine Sektorsteuerung aktiv ist, basiert die Berechnung der Beregnungsmenge immer auf der aktuell von der Sektorsteuerung ermittelten Arbeitsbreite. Dadurch werden Feldgrenzen, Hindernisse und veränderte Beregnungswinkel automatisch berücksichtigt. Die verwendete Arbeitsbreite kann während des Einsatzes variieren und sorgt für eine möglichst genaue Dokumentation der tatsächlich ausgebrachten Wassermenge.